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Impressionen eines Irren
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Februar 2011
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| Eintrag von fanoril
am 2.2.2011 |
Vom Trinken
Mal wieder was von mir.
Ich rauche und trinke viel zu viel. Ok ich rauche immernoch weniger als die meisten Raucher, hab auch nur milden weißen Tabak, aber doch so, dass es leicht meine Periphäre gestriffen hat. Der Glenfeddich ist fast leer er schmeckt viel zu gut. Jeder Tropfen, ein Hoffnungsschimmer und gleichzeitig ein tiefer Abstieg. Und wie es dazu kam!? Da muss ich weit ausholen:
Ich war schon immer jemand der gern und viel getrunken habe, doch habe ich - ja ich fallen damit außerhalb des jugendlichen Klischees - erst mit 16 damit begannen. Zuerst nur Bier, vorzugsweise ein herbes Jever oder Becks, meist würzige Weisbiere (Favorit ist udn bleibt Erdinger) oder ein irische Kilkenny. Nach wenigen Wochen kam ich dann zum Wein. Und ich liebte und liebe Wein. Rot und so trocken, dass es staubt.
Hm dann kam es relativ blöd, dass ich mich mit meinem besten Freund zerstritt. Er ist ein guter Kerl, nur war ich in seiner Prioritäten Liste sehr weit unten, wobei er in meiner noch vor mir selbst auf dem ersten Platz war. Er hatte damals selsbt sehr viele Probleme und ich hab versucht ihm zu helfen. Ein halbes Jahr lang. Jeden Tag, Stunden von Gesprächen - jeden Tag. Ich bin keinen Moment von seiner Seite gewichen, selbst wenn das bedeutete, dass ich meist zurückstecken muss. Das gleiche tat er auch für viele Freunde. In meinem jugendlichen Leichtsinn bat ich ihn um ein Gespräch. Ich war ausgebrannt, wie man so schön sagt und es war alles Mist. Doch sehr zu meiner Verwunderung war es ihm egal. So ging das viele, viele Male - zu viele. Ich fing an wütend auf ihn zu sein, mich aufzuregen und ihm zu sagen, dass ich das absoluten Mist finde. Bald ignorierten wir uns. Und nach wenigen Wochen, war es ihm egal.
In dieser Zeit fing ich an zu trinken.
Meist waren es kleine Flaschen Rotwein, die ich auf dem Weg trank. Und auch bei sonstigen vergnüglichen Abenden trank ich mehr und mehr. Blad reichte das nicht mehr und ich stieg auf Weinbrand um und gelegentlich auf Rum.
Entschuldige die Sprache, damals war ich noch weniger als heute ein Dichter.
Paradoxon der Passivität
Rum ist das, was mich am Leben hält,
Das Drumherum ist's, weswegen es fällt.
Doch ganz gewiss, ohne Rum,
Gäbe es kein Drumherum.
Den Klimax ereichte ich, als ich betrunken zur Schule ging, noch betrunkener zurück kam. Mich hinlegte, weil ich nicht mehr grade stehen und mich vernünftig artikulieren konnte und abends aufstand, nur um den Pegel aufrecht zu erhalten. Doch als ich bemerkte wie ich morgens immer mehr zitterte, stellte ich das trinken für 6 Wochen ein, zum Glück ohne weitere körperliche Entzugserscheinungen.
Langsam begannen meine Freunde, hm eigentlich nur zwei, mich als Lügner zu stigmatisieren - ihr Grund: Mein Ex-Bester-Freund sagt ja imemr die Wahrheit und wieder geriet ich dorthinein, bis heute.
Und dabei bleibt es vorerst. Ich trinken viel zu viel.
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Friday freakday So langsam kotzt mich meine anhaltende Mü...
geburtstag yeah yeah yeah... und doch bin ich voller fre...
fanoril
Alter: 20
männlich |
| Profil: Die meisten schreiben hier, wie sie sich sehen und sie sind sogar clever genug ein paar negative Aspekte zur Glaubwürdigkeit reinzupacken.
Das Einzige, was ich hier schreibe: Es lohnt sich mich kennen zulernen, aber noch mehr lohnt es sich, mich nicht kennen zu lernen.
Hobbies: lesen, schreiben, philosophie, psychologie, Musik hören/machen
Beruf: hoffentlich bald Student
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